Odenwald Landschaft
Regional & Lokal verbunden

Entdecke den Odenwald

Finde die schönsten Ausflugsziele, Sehenswürdigkeiten und Events direkt vor deiner Haustür. Entdecke deine Region.

Ausflugsziele

Beliebte Ausflugsziele im Odenwald

Burgen, Wanderwege, Seen und versteckte Orte — finde dein nächstes Abenteuer.

Römermuseum Osterburken
Geschichte

Römermuseum Osterburken

Im Römermuseum Osterburken siehst du, wie Menschen vor rund 1.800 Jahren an der römischen Grenze lebten. Die Funde stammen aus Osterburken und dem nordbadischen Limesgebiet, darunter der Mithras-Altar aus Osterburken und die Statuengruppe von der Schneidershecke. Das Haus ist ein Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg und Vermittlungsort am UNESCO-Welterbe Obergermanisch-Raetischer Limes. Was dich im Museum erwartet Die Ausstellung verteilt sich auf vier Abteilungen und drei Etagen. Es geht um römische Religion, um das Leben der Römer am Limes und ihr Verhältnis zu den Germanen sowie im Untergeschoss um die Methoden der Archäologie. Besonders anschaulich ist der Schutzbau über dem römischen Badegebäude. Hier siehst du die originalen Befunde des Bades, daneben ist der Weihebezirk der Beneficiarier nachgebaut. Zu den seltenen Funden gehören römische Schuhe, die sich in den Ablagerungen der Kirnau erhalten haben. Weil Ausstellung und Bad unter Dach liegen, passt der Besuch auch an Regentagen. Zur Pause gibt es einen Innenhof und das Römercafé mit Kaltgetränken, Snacks sowie Kaffee und Kuchen. Im Museumsshop findest du Fachliteratur, populärwissenschaftliche Bücher und Repliken römischer Münzen. Kastell und Limesturm: die Römer im Gelände Nur rund 300 Meter vom Museum entfernt liegt das Kastell Osterburken in einer frei zugänglichen Parkanlage. Die konservierten Mauern und Gräben des zwischen 1892 und 1910 freigelegten Annexkastells zeigen, wie groß die Wehranlage war. Über den Grundmauern des Tores zeichnet ein 14 Meter hoher Stahlrahmen die Umrisse des antiken Baus nach, und ein Archäoskop ergänzt das Tor im Blick zu einer farbigen Fassade. Etwa einen Kilometer südlich der Stadt steht auf der Höhe ein begehbarer Nachbau eines Wachtturms mit einem Stück Limesmauer. Er zeigt den Ausbauzustand der Grenze im 3. Jahrhundert n. Chr., und von der Aussichtsplattform reicht der Blick weit nach Norden über das Bauland. Im Wald nördlich und südlich von Osterburken ist der Limeswall auf etwa 1.000 Metern erhalten, an zwei Stellen mit konservierten Grundmauern von Wachttürmen. Öffnungszeiten, Eintritt und Führungen Das Museum ist dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet, während der Sommerzeit bis 18 Uhr. Montags ist geschlossen, außer an Feiertagen. Zu bleibt das Haus außerdem am 24., 25. und 26. Dezember sowie an Silvester und Neujahr. Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 2 Euro, die Familienkarte 10 Euro. Ermäßigt zahlen Schüler, Studierende und Menschen mit Behinderung mit Ausweis, Gruppen ab zehn Personen zahlen 3 Euro pro Person. Kommst du mit einem gültigen VRN-Tages-Ticket, Baden-Württemberg-Ticket oder Deutschlandticket, gibt es 1 Euro Ermäßigung. Als Richtwert für die Zeitplanung helfen die Führungen: Museum und Bad brauchen etwa anderthalb Stunden, mit dem Kastell sind es rund zwei, mit dem Limesturm rund drei Stunden. Führungen für Gruppen und Programme für Schulklassen meldest du telefonisch unter 06291 415266 an. Barrierefreiheit Das Museum ist komplett barrierefrei zugänglich. Ein rollstuhlgerechter Aufzug und eine barrierefreie Toilette sind vorhanden. Das Außengelände des Kastells ist teilweise rollstuhlgeeignet. Anfahrt und Parken Das Museum liegt in der Stadtmitte an der Römerstraße 4. Mit dem Auto erreichst du Osterburken über die A 81, Anschlussstelle Osterburken, oder über die B 292. In der Umgebung des Museums gibt es mehrere Parkmöglichkeiten. Öffentliche Parkplätze findest du unter anderem im Parkhaus in der Turmstraße neben der Alten Schule, an der Baulandhalle und unter der Beneficiarier-Brücke in der Seedammstraße. Direkt vor dem Rathaus darfst du nur zeitlich begrenzt parken. Mit der Bahn ist Osterburken gut erreichbar: Die Stadt liegt an den Strecken von Stuttgart und von Mannheim nach Würzburg und ist Endpunkt der S-Bahn Rhein-Neckar. Vom Bahnhof gehst du etwa fünf bis sechs Minuten zu Fuß zum Museum. Der Limes in Zahlen Der Obergermanisch-Raetische Limes ist rund 550 Kilometer lang und hatte etwa 900 Wachttürme und 120 Kastelle. Am 15. Juli 2005 wurde er in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. In Osterburken liegen Museum, Kastell und Limesturm so nah beieinander, dass sich alle drei gut an einem Tag verbinden lassen.

Mehr erfahren
Beerfelder Galgen
Kultur

Beerfelder Galgen

Der Beerfelder Galgen steht auf dem Galgenberg etwa 500 Meter westlich von Beerfelden, an der Landesstraße nach Airlenbach. Drei rund fünf Meter hohe Säulen aus rotem Sandstein, im Dreieck aufgestellt und oben durch aufliegende Holzbalken verbunden, bilden seit 1597 die Richtstätte der Oberzent. Die Anlage gilt als einer der ältesten und am besten erhaltenen Galgen Deutschlands. Sie ist jederzeit frei zugänglich, ein Parkplatz liegt direkt daneben. Warum er dreischläfriger Galgen heißt Weil die drei Säulen in einem Dreieck stehen, ist die Richtstätte als dreischläfriger Galgen bekannt. Die Säulen stehen jeweils etwa 4,5 Meter auseinander. Auf ihren Kapitellen liegen bis heute waagerechte Holzbalken von Säule zu Säule, an der Unterseite mit Flacheisen verstärkt. Unter jedem Balken hängen zwei 60 Zentimeter lange Eisenketten, an denen die Schlingen befestigt wurden. So konnten sechs Verurteilte gleichzeitig hingerichtet werden. Aufbau aus Odenwälder Buntsandstein Jede Säule steht auf einem würfelförmigen Sockel und besteht aus vier einzelnen Walzen, oben abgeschlossen von einem steinernen Halsring und einem Kapitell. Eisenklammern halten die Teile zusammen, ihre Enden sind mit Blei im Sandstein verankert. Weil Blei Temperaturspannungen ausgleicht, hat dieser Kniff wohl viel zum guten Zustand der Anlage beigetragen. Rund um den Galgen stehen Linden, begrenzt wird der Bezirk von etwa einen Meter hohen, unbearbeiteten Stellsteinen. Hochgericht der Oberzent Der steinerne Galgen ersetzte 1597 einen Holzgalgen. Er gehörte zum Hochgericht der Oberzent unter der Herrschaft der Grafen von Erbach. 1806 verloren die Grafen durch die Mediatisierung unter Napoleon die Gerichtsbarkeit und damit das Recht, Todesurteile zu verhängen. Wie viele Menschen hier hingerichtet wurden, ist nicht überliefert: Beim großen Brand von Beerfelden 1810 ging die örtliche Chronik größtenteils verloren. In den Kirchenbüchern ist eine Hinrichtung im Jahr 1746 dokumentiert, die letzte soll 1804 stattgefunden haben. Dass der Galgen noch steht, ist nicht selbstverständlich. Anordnungen zum Abbau, etwa von Kaiser Joseph II. im Jahr 1788 und aus Darmstadt im Jahr 1816, wurden nie umgesetzt. Vor dem Galgen liegt ein flach in den Boden gesenktes Sandsteinkreuz. Dort sollen die Verurteilten ihre letzte Beichte abgelegt haben. Aussicht vom Galgenberg Der Platz war mit Bedacht gewählt: Der Verurteilte sollte vor seinem Tod noch einmal die Schönheit der Landschaft sehen, und die Richtstätte sollte Vorüberziehende abschrecken. Heute bietet der nahe Aussichtspunkt auf dem Galgenberg einen weiten Rundblick über die Umgebung. Für den Galgen selbst reicht ein kurzer Halt. Viele nutzen den angrenzenden Parkplatz auch als Ausgangspunkt für längere Wanderungen. Anfahrt, Parken und Bus Der Galgen liegt an der Airlenbacher Straße, der L 3120 von Beerfelden Richtung Airlenbach. Direkt angrenzend gibt es einen Parkplatz. Aus dem Ort erreichst du ihn in wenigen Minuten zu Fuß über die sanft ansteigende Landstraße in westlicher Richtung, achte dabei auf den Verkehr. Beerfelden erreichst du mit mehreren Buslinien, unter anderem mit der Linie 50 zwischen Michelstadt, Erbach, Beerfelden und Eberbach. Sie hält in Beerfelden unter anderem an den Haltestellen Markt und Bahnhof. Mit der Odenwaldbahn fährst du bis Hetzbach und steigst dort in die Linie 50 nach Beerfelden um. Von April bis Oktober pendelt an Wochenenden und hessischen Feiertagen zusätzlich der NaTourBus mit kostenlosem Fahrradtransport, unter anderem zur Haltestelle Beerfelden Bahnhof.

Mehr erfahren
🏔️
Familie

Odenwald-Therme Bad König

Die Odenwald-Therme in Bad König verbindet ein Thermalbad mit Innen- und Außenbecken, ein Saunaland mit vier Saunen und eine Meersalzgrotte unter einem Dach. Sie ist täglich von 9 bis 22 Uhr geöffnet, der Bade- und Saunabetrieb endet um 21.45 Uhr. Eine Tageskarte für das Thermalbad kostet 14,50 Euro, mit Saunaland 22,50 Euro (Stand September 2026). Betrieben wird die Therme von der Kurgesellschaft Bad König. Weil fast alles unter Dach liegt, passt der Besuch zu kalten und verregneten Tagen oder als Abschluss einer Wanderung im Mümlingtal. Familien mit Kindern kommen unter der Woche mit einem eigenen Familientarif günstiger hinein. Thermalbad: Becken, Temperaturen und Kinder Innen- und Außenbecken haben 32 Grad. Im Innenbecken gibt es einen Wildwasserkanal, Massagedüsen und eine Wasserkanone, im Außenbecken Sprudelliegen. Der Whirlpool im Innenbereich hat 36 Grad. Das Therapiebecken mit 34 Grad wird auch für Einzel- und Gruppentherapien genutzt; wegen des Betriebs der Rheumaliga kann es dort zu Einschränkungen und Sperrungen kommen. Für kleine Kinder gibt es im Innenbereich ein Planschbecken. Im Thermalbad steht außerdem die Textil-Vitalsauna mit 70 Grad, in die du mit Badekleidung gehst. Dazu kommen ein Solarium und eine kostenpflichtige Infrarotkabine. Saunaland mit vier Saunen Das Saunaland ist über 1.300 Quadratmeter groß. Zur Wahl stehen die Odenwald-Sauna mit 90 Grad und regelmäßigen Aufgüssen, eine Kräutersauna und eine Vogelsauna mit je 80 Grad, ein Sanarium mit 60 Grad sowie ein Dampf- und Aromabad mit 40 Grad. Zum Abkühlen und Ausruhen gibt es Erlebnisduschen, Tauchbecken, Fußbecken, ein Schwimmbecken im Außenbereich, eine Dachterrasse, eine Infrarotlounge und einen Ruheraum. Ein eigenes Sauna-Restaurant gehört ebenfalls dazu. Ohne Begleitung eines Erwachsenen darfst du das Saunaland erst ab 16 Jahren betreten. Im Saunaland wird ohne Badekleidung sauniert; wer lieber bekleidet schwitzt, nutzt die Textil-Vitalsauna im Thermalbad. Montags von 19 bis 22 Uhr ist Damensauna, an Feiertagen nicht (Stand September 2026). Mehrmals im Jahr gibt es Lange Saunanächte von 18 bis 1 Uhr, die Termine veröffentlicht die Therme auf ihrer Startseite. An diesen Abenden gilt ab 18 Uhr für Bad und Sauna nur der Preis der Langen Saunanacht, und auch im Bad wird dann textilfrei gebadet. Eintritt und Ermäßigungen Im Thermalbad kosten drei Stunden 12,50 Euro, die Tageskarte 14,50 Euro. Ab 19 Uhr bis Betriebsende gilt der Abendtarif von 10,50 Euro. Saunaland mit Thermalbad kostet 19,50 Euro für drei Stunden und 22,50 Euro für den ganzen Tag. Ermäßigte Einzelkarten sind jeweils 1 Euro günstiger. Sie gelten für Kurgäste mit gültiger Kurkarte, schwerbehinderte Menschen ab einem Grad der Behinderung von 70 und Kinder von 4 bis 16 Jahren. Einen eigenen Preis für Kinder unter vier Jahren nennt die Preisliste nicht, frag in diesem Fall an der Kasse nach. Die Vita Card S für 28,50 Euro enthält die Tageskarte mit Saunaland, Aqua-Fit-Gymnastik und 60 Minuten in der Meersalzgrotte. An deinem Geburtstag hast du gegen Vorlage des Ausweises freien Eintritt in Thermalbad und Saunaland. Eine Stunde Zeitgutschrift bekommst du, wenn du in der Gastronomie ein warmes Gericht ab 4,90 Euro isst, die Meersalzgrotte besuchst oder eine Mehrteilmassage buchst. Tickets gibt es auch online. Familientarif unter der Woche Montags bis freitags zahlen Familien mit Kindern bei Einlass zwischen 12 und 15 Uhr weniger. Drei Stunden Thermalbad kosten dann 11,50 Euro für Erwachsene und 7,50 Euro für Kinder und Jugendliche von 4 bis 16 Jahren. Vier Stunden Thermalbad mit Sauna kosten 16 Euro für Erwachsene und 10,50 Euro für Kinder. In den hessischen Ferien gilt der Familientarif montags bis freitags schon bei Einlass zwischen 9 und 15 Uhr, Feiertage ausgenommen. Meersalzgrotte, Kurse und Wohnmobil Eine Sitzung in der Meersalzgrotte dauert 60 Minuten, pro Durchgang sind höchstens acht Gäste dabei. Die Einzelkarte kostet 10 Euro, Kinder von 4 bis 16 Jahren zahlen 7 Euro. Montags, mittwochs und sonntags um 15.45 Uhr ist Familienzeit: Kinder bis 10 Jahre mit einer erwachsenen Begleitperson zahlen dann 13 Euro. Den Termin vereinbarst du an der Thermenkasse oder unter 06063 57850. In die Grotte gehst du nur in trockener Kleidung, nicht in nasser Badekleidung. Neben der Aqua-Fit-Gymnastik bietet die Therme Kurse wie Aqua-Cycling und Babyschwimmen sowie Massagen und Kosmetik an. Kurse und Behandlungen buchst du gesondert. Wer mit dem Wohnmobil anreist, findet in Thermennähe 14 Stellplätze. Anfahrt mit Bahn, Bus und Auto Die Therme liegt an der Elisabethenstraße 13 in Bad König. Mit dem Auto parkst du auf den Thermenparkplätzen Brunnengärten 1 bis 3 am Bahndamm. Dort kosten 30 Minuten 0,50 Euro, gebührenpflichtig ist von 7 bis 20 Uhr. Die Therme erstattet dir die Parkgebühren auf dem Parkplatz Brunnengärten bis auf 4 Euro; ausgenommen sind Parkscheine per SMS oder App und der Wohnmobiltarif. Auf Brunnengärten 1 und 2 gibt es zusammen vier Behindertenparkplätze. Mit der Bahn fährst du mit der Odenwaldbahn bis zum Bahnhof Bad König. Von dort sind es rund 700 Meter oder etwa zehn Minuten zu Fuß bis zur Therme. Montags bis freitags halten außerdem Busse der OREG-Linie 37 aus Richtung Vielbrunn und Kimbach an der Haltestelle Bad König Odenwaldtherme direkt an der Therme. Baustellen und Ersatzbusse auf der Odenwaldbahn meldet VIAS, prüfe deine Verbindung deshalb vor der Fahrt.

Mehr erfahren
Schloss Erbach
Kultur

Schloss Erbach

Schloss Erbach steht am Marktplatz mitten in Erbach und gehört seit 2005 dem Land Hessen. Die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen zeigen hier zwei Museen: die Gräflichen Sammlungen, die du nur mit Führung besichtigen kannst, und das Deutsche Elfenbeinmuseum, durch das du ohne Führung gehst. Beide haben eigene Eintrittspreise, ein Kombiticket deckt alles ab und gilt an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Stand 28. September 2026 ist der neugotische Rittersaal wegen laufender Untersuchungen an der historischen Bausubstanz bis auf Weiteres geschlossen. Die Rüstungen, die dort ausgestellt sind, kannst du deshalb derzeit nicht sehen. Prüfe vor dem Besuch den aktuellen Hinweis der Schlösserverwaltung. Öffnungszeiten Das Schloss mit den Gräflichen Sammlungen und der Hubertuskapelle ist von April bis Oktober dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet, Museumsladen und Kasse schon ab 10 Uhr. Im März, November und Dezember gelten dieselben Tage mit 11 bis 16 Uhr. Das Deutsche Elfenbeinmuseum ist von April bis Dezember dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Montags ist geschlossen, außer an Feiertagen, im Januar und Februar ist Winterpause. Führungen durch die Gräflichen Sammlungen Von April bis Oktober beginnen die Führungen dienstags bis sonntags und an Feiertagen um 11, 12, 14, 15 und 16 Uhr, im März, November und Dezember um 12, 14 und 15 Uhr. Am ersten Sonntag im Monat gibt es von 15.30 bis 17 Uhr eine Intensivführung. Tickets bekommst du im Museumsladen im Schlosshof oder im Online-Shop der Schlösserverwaltung. Gruppen buchen individuelle Führungen nach Voranmeldung. Den Grundstein der Sammlungen legte Graf Franz I. zu Erbach-Erbach (1754 bis 1823). Auf einer Italienreise 1791 kaufte er den größten Teil der Antiken, die heute noch in Erbach zu sehen sind. Sein Hofkünstler Johann Wilhelm Wendt richtete danach drei Zimmer der Beletage nach antikem Vorbild ein: ein Arbeits- und ein Audienzzimmer mit Marmorporträts römischer Staatsmänner und ein kleines Schlafgemach mit den wichtigsten antiken Vasen. Diese Sammlungsräume sind nahezu unverändert erhalten. Graf Franz sammelte außerdem Glasmalereien, Waffen, Rüstungen und Geweihe. In den einstigen Wohnräumen hängt eine Porträtgalerie mit Werken von Barockmalern wie Anthonis van Dyck, Gerard van Honthorst und Michiel Mierevelt, dazu kommen ostasiatische Porzellane. Sein Enkel Eberhard XV. (1818 bis 1884) ergänzte Möbel und sakrale Kunst. Hubertuskapelle mit dem Schöllenbacher Altar Der Schöllenbacher Altar von 1515 steht in der Hubertuskapelle des Schlosses. Du siehst ihn nur bei einer eigenen Führung, dienstags bis sonntags und an Feiertagen um 13 Uhr. Der spätgotische Flügelaltar zeigt die Wurzel Jesse als Stammbaum Christi mit den zwölf Königen des Alten Testaments und wurde zwischen 2006 und 2010 aufwendig restauriert. Deutsches Elfenbeinmuseum im Schloss Das Deutsche Elfenbeinmuseum ist seit 2016 in einem Flügel des Schlosses untergebracht. Die Ausstellung auf 450 Quadratmetern führt chronologisch von den Elfenbeinarbeiten, die Graf Franz I. selbst anfertigte, bis in die Moderne. Erbacher Schnitzern wie Otto Glenz, Ferdinand Preiss und Emil Straub sind eigene Vitrinen gewidmet, ein Kabinett zeigt Beinschnitzereien von Karl Schmidt-Rottluff. Graf Franz I. brachte das Handwerk in den Odenwald: 1783 erließ er einen neuen Zunftbrief für die Drechsler, der als Geburtsstunde der Erbacher Elfenbeinschnitzerei gilt. In der angegliederten Museumswerkstatt werden heute im Sinne des Artenschutzes nur Alternativen wie Taguanuss, Bein und fossiles Mammutelfenbein verarbeitet. An der Werkbank gibt es von März bis Dezember dienstags bis sonntags und an Feiertagen um 13.30 Uhr eine Einführung ins Handwerk. Eine öffentliche Führung durch das Museum findet am ersten Sonntag im Monat von 14.30 bis 15.30 Uhr statt. Eintrittspreise und Kombiticket Die Führung durch die Gräflichen Sammlungen kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, für Kinder von 6 bis 17 Jahren 5 Euro und für Familien 20 Euro. Das Deutsche Elfenbeinmuseum ohne Führung kostet 6 Euro, ermäßigt 4,50 Euro, für Kinder 4 Euro und für Familien 15 Euro. Die Führung zum Schöllenbacher Altar kostet 4 Euro, der Werkbankbesuch mit Einführung 2 Euro. Audioguides für Erwachsene auf Deutsch und Englisch sowie der Kinder-Audioguide Museumslauscher sind kostenlos (Preise Stand September 2026). Das Kombiticket für Gräfliche Sammlungen, Schöllenbacher Altar, Elfenbeinmuseum und Werkbank kostet 16 Euro, ermäßigt 12 Euro, für Kinder 10 Euro und für Familien 40 Euro. Nimmst du die Einhardsbasilika in Michelstadt-Steinbach dazu, zahlst du 20 Euro, ermäßigt 15 Euro. Beide Tickets gelten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Als Familie gelten zwei Erwachsene mit höchstens vier Kindern von 6 bis 17 Jahren. Barrierefreiheit Die Gräflichen Sammlungen sind nicht barrierefrei. Du erreichst sie nur über eine historische Außentreppe mit acht Stufen, in der Ausstellung folgt eine Treppe mit insgesamt 25 unregelmäßigen Stufen. Für die Führungen stehen klappbare Leihhocker bereit, Leihrollstühle gibt es nicht. Zur Hubertuskapelle führt eine Wendeltreppe mit sieben Stufen. Das Deutsche Elfenbeinmuseum ist für Menschen mit Gehbehinderung und im Rollstuhl über einen Treppenlift zugänglich. Melde die Nutzung vorher an der Kasse an, weil der Lift vorbereitet werden muss. Im Schloss gibt es eine barrierefreie Toilette. Vom Bergfried zum Museumsschloss Mit seinem mittelalterlichen Bergfried prägt das Schloss bis heute die Stadtansicht. Die Burg Erbach wird 1303 erstmals urkundlich erwähnt, 1736 ließ Graf Georg Wilhelm zu Erbach-Erbach das Schloss um- und ausbauen. Den Rittersaal gestaltete Johann Wilhelm Wendt um 1805 als frühes Beispiel neugotischer Innenarchitektur. 2005 ging das Schloss durch Verkauf an das Land Hessen. Anfahrt, Parken und Bahn Das Schloss liegt am Marktplatz 7 in Erbach, Kasse und Museumsladen findest du im Schlosshof. Direkt am Schloss darfst du nicht parken. Die Schlösserverwaltung empfiehlt die Parkplätze am Bahnhof, an der Lustgartenstraße und an der Neuen Lustgartenstraße, von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Im Zentrum von Erbach gibt es laut Stadt mehr als 1.000 gebührenfreie Parkplätze; auf dem Lustgarten-Parkplatz parkst du mit Parkscheibe bis zu drei Stunden. Zwei Behindertenparkplätze liegen am Marktplatz an der Schlossmauer. Mit der Odenwaldbahn fährst du bis Erbach (Odenwald). Vom Bahnhof bist du über eine Treppenverbindung in etwa fünf Minuten am Schloss, auf dem barrierefreien Weg in etwa 15 Minuten. Der Citybus hält an der Haltestelle Brückenstraße/Marktplatz, etwa drei Gehminuten vom Schloss. Bei Bauarbeiten fahren auf der Odenwaldbahn Ersatzbusse, prüfe deine Verbindung deshalb vorher bei VIAS oder im RMV.

Mehr erfahren
Haintalviadukt
Kultur

Haintalviadukt

Das Haintalviadukt trägt die Odenwaldbahn bei Kailbach in der Stadt Oberzent über das Haintal, ein Seitental der Itter. Die Eisenbahnbrücke ist 173 Meter lang, bis zu 32,5 Meter hoch und ruht auf neun Bögen aus Buntsandstein. Sie steht auf dem Abschnitt zwischen Kailbach und Eberbach, wenige Meter vor der Landesgrenze zu Baden-Württemberg und gegenüber dem Eberbacher Stadtteil Friedrichsdorf. Das Viadukt ist ein Kulturdenkmal. Du siehst es von Straßen und Wegen im Tal aus, Brücke und Gleise selbst sind nicht zugänglich. Bauwerk und Maße Die Stadt Oberzent beschreibt das Haintalviadukt als verkleinerte Kopie des Himbächel-Viadukts an derselben Strecke. Laut Denkmalverzeichnis des Landes Hessen besteht es aus Bruchsteinmauerwerk, das mit Sandsteinquadern verblendet ist; die Länge gibt das Verzeichnis mit 172 Metern an. Es ist die größte von drei Eisenbahnbrücken der Odenwaldbahn an der Landesgrenze im südöstlichen Odenwald. Die beiden kleineren überspannen das Kurze Tal und den Rindengrund. Geschichte und Denkmalschutz Gebaut wurde das Viadukt um 1880 und 1881 beim Bau der Odenwaldbahn, 1882 ging der Abschnitt von Kailbach nach Eberbach in Betrieb. Vermutlich waren dieselben Erbauer beteiligt wie beim Himbächel-Viadukt: die Baufirma Carl Weißhuhn und der Ingenieur Justus Kramer. Weil die Bahn im Odenwald nicht in der Talsohle, sondern an den Hängen verläuft, mussten Seitentäler wie das Haintal mit Viadukten überbrückt werden. Das Land Hessen führt das Bauwerk als Kulturdenkmal aus geschichtlichen Gründen. Nach dem Himbächel-Viadukt zählt es zu den größten Ingenieurleistungen beim Bau der Odenwaldbahn. Die Strecke ist bis heute in Betrieb, die Züge zwischen Erbach und Eberbach fahren über die Bögen. Anschauen und fotografieren Das Viadukt ist ein aktives Bahnbauwerk. Gleise und Brücke sind tabu, betrachte die Bögen von den Straßen und Wegen im Tal aus. Die Straße Haintal führt in das Tal, das die Brücke überspannt; halte dort Zufahrten und Einfahrten frei. Bäume verdecken das Bauwerk im Sommer teilweise. Die besten Fotos gelingen im Winter und im Frühjahr, wenn das Laub fehlt. Für Aufnahmen mit Zug lohnt ein Blick in den Fahrplan der Odenwaldbahn. Rundwanderung ab Kailbach Eine Runde von rund 8,5 Kilometern beginnt am Haltepunkt Kailbach. Sie führt über den Hohbergweg unter der Bahn hindurch zum Lochbrunnen, hinauf auf den Hohberg und am Kandelbrunnen vorbei ins Haintal. Dort gehst du am Waldrand entlang nach Süden zum Viadukt und mit der Itter zurück nach Kailbach. Die Gehzeit liegt bei gut zwei Stunden, der Anspruch ist mittel. Nicht verwechseln mit dem Himbächel-Viadukt Weiter nördlich steht an derselben Strecke bei Hetzbach das bekanntere Himbächel-Viadukt. Es ist mit 250 Metern Länge, rund 40 Metern Höhe und zehn Bögen deutlich größer. Wer sich für die Bauwerke der Odenwaldbahn interessiert, kann beide Viadukte an einem Tag besuchen. Anfahrt mit Bahn, Bus und Auto Mit der Odenwaldbahn fährst du bis zum Haltepunkt Kailbach, der im Fahrplan als Hesseneck Kailbach geführt wird. Von dort gehst du durch den Ort Richtung Friedrichsdorf zum Viadukt oder wählst die Runde über den Hohberg. Montags bis freitags hält die Buslinie 56 zwischen Schöllenbach und Eberbach an der Haltestelle Friedrichsdorf Oberdorf, nur wenige Gehminuten vom Viadukt entfernt. Mit dem Auto erreichst du Kailbach durch das Ittertal, von Eberbach über Friedrichsdorf oder von Norden über Schöllenbach. Die Stadt weist keinen eigenen Parkplatz für das Viadukt aus. Parke im Ort auf öffentlichen Flächen und geh das letzte Stück zu Fuß.

Mehr erfahren
🏔️
Kultur

Nibelungenhalle (Grasellenbach)

Die Nibelungenhalle in Gras-Ellenbach, einem Ortsteil von Grasellenbach, ist kein Museum zur Nibelungensage, sondern eine Veranstaltungshalle der Gemeinde. Unter der Adresse Am Kurpark 1 findest du einen Saal mit Bühne für bis zu 300 Gäste, die Kurverwaltung mit der Tourist-Information für den Überwald und das Restaurant Burgunderstube. Direkt an der Halle liegen der Kurpark, ein Parkplatz und eine Bushaltestelle am Nibelungensteig. Für Tagesgäste ist sie deshalb vor allem Anlaufstelle und Ausgangspunkt für Touren. Saal, Kegelbahn und Restaurant Der Saal mit Bühne ist für Veranstaltungen mit bis zu 300 Gästen ausgelegt und wird vor allem von den örtlichen Vereinen genutzt. Im Untergeschoss liegt eine Kegelbahn, die stundenweise gemietet werden kann. Zuständig für alles rund um die Halle ist die Kurverwaltung im selben Haus, erreichbar unter 06207 2554 oder per E-Mail an kurverwaltung@gemeinde-grasellenbach.de. Im Haus kocht die Burgunderstube „Da Graziano & Tony“ italienische und gutbürgerliche Küche. Öffnungszeiten und Ruhetag der Gastronomie ändern sich gelegentlich, prüfe sie deshalb vor dem Besuch direkt beim Restaurant. Tourist-Information für den Überwald Die Kurverwaltung Grasellenbach arbeitet als Tourist-Information für die Überwaldgemeinden Abtsteinach, Grasellenbach und Wald-Michelbach. Du bekommst dort Prospekte, Wanderkarten, Bücher und Souvenirs, saisonal auch Eintrittskarten für regionale Veranstaltungen. Toiletten gibt es ebenfalls. Geöffnet ist montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr, montags, mittwochs und freitags zusätzlich von 15 bis 17 Uhr. Samstags und sonntags ist ebenfalls geöffnet, die Zeiten wechseln aber. An Feiertagen bleibt die Tourist-Info geschlossen (Stand September 2026). Wenn du am Wochenende gezielt hinfahren willst, ruf vorher kurz an. Was in der Nibelungenhalle los ist Ein festes Programm gibt es nicht, die Halle wird für einzelne Veranstaltungen genutzt. Der Veranstaltungskalender der Gemeinde zeigt für 2026, was hier typisch ist: Kurkonzerte mit Blaskapellen an Ostern, Muttertag und Pfingsten, Fastnachtssitzungen, Kabarettabende sowie Vereinsveranstaltungen und Neujahrsempfänge. Außerdem ist die Halle Treffpunkt für geführte Kräuter- und Pilzwanderungen und für den Überwälder Wandertag. Auch größere Feste finden hier statt. Die Kerwe in Gras-Ellenbach wurde 2025 als Nibelungenkerwe an der Halle gefeiert, im August 2026 folgte das Festwochenende „175 Jahre Siegfriedbrunnen“ mit Theater, Musik und Ritterkämpfen in und an der Halle. Aktuelle Termine findest du im Veranstaltungskalender der Gemeinde Grasellenbach. Kurpark und Skulptur vor der Tür An die Halle schließt der Kurpark mit Tretbecken und Teichanlage an. Im Tretbecken kannst du Wasser treten, am Teich vor oder nach einer Wanderung pausieren. Eine einfache Runde für zwischendurch ist die 4,4 Kilometer lange Nordic-Walking-Tour zum Wiesenbiotop Kleine Striet, die am Kurpark vorbeiführt. An der Halle steht die Skulptur „Siegfried und Hagen“ von Jens Nettlich. Sie greift den Mord an Siegfried auf und gehört zu einer Reihe von Skulpturen, die die Nibelungen-Siegfried-Straße von Worms nach Freudenberg am Main und nach Tauberbischofsheim säumen. Ausgangspunkt für Wanderungen Die Bushaltestelle an der Halle liegt direkt am Nibelungensteig, in Grasellenbach beginnt die dritte Etappe nach Erbach-Bullau. Ihr erstes Ziel ist der Siegfriedbrunnen, der bekannteste Sagenort der Gemeinde. Er liegt etwa 1,5 Kilometer südöstlich des Ortskerns im Wald, der Weg dorthin folgt dem Nibelungensteig bergauf. Wie du ihn findest und welche Orte den Mord an Siegfried noch für sich beanspruchen, steht auf unserer Seite zum Siegfriedbrunnen. Wer eine Aussicht sucht, fährt oder wandert von Grasellenbach aus weiter zur Tromm mit dem Trommturm westlich des Ortes. Anfahrt, Parken und Bus Die Nibelungenhalle steht Am Kurpark 1 im Ortskern von Gras-Ellenbach. Mit dem Auto fährst du von der A 5, Abfahrt Heppenheim, über Fürth nach Grasellenbach. Direkt an der Halle liegt der Parkplatz Nibelungenhalle mit 42 Stellplätzen, einen weiteren Parkplatz gibt es am Kurhaus, Am Kurpark 2. Die Haltestelle Gras-Ellenbach, Nibelungenhalle liegt direkt an der Halle. Hier halten die VRN-Linien 660 von und nach Heppenheim, 681 von und nach Weinheim über das Gorxheimertal und 697 zwischen Wald-Michelbach und Fürth. Die Linie 45 fährt nach Mossautal und Erbach, einzelne Fahrten als Rufbus, den du vorher unter 06061 979977 anmeldest. Mit der Bahn fährst du bis Heppenheim oder Weinheim und steigst dort in den Bus um. Fahrzeiten, auch für das Wochenende, prüfst du vorab in der VRN-Auskunft.

Mehr erfahren
Unsere Mission

Aus der Region.
Für die Region.
Mit Herz.

Willkommen bei Odenwald Regional! Wir sind dein digitaler Begleiter und Wegweiser durch unsere vielfältige Landschaft. Unser Ziel ist es, dir nicht nur Orte zu zeigen, sondern Erlebnisse zu schenken. Wir kuratieren das Beste, was unsere Region zu bieten hat, damit du deine Freizeit unbeschwert genießen kannst.

  • Ausflugsziele
  • Events
  • Jobs
  • Anbieter
  • Wissenswertes

rund 44.000

Follower auf Instagram

Stand Juli 2026

Kuratiert

Tipps, Termine & Geschichten

Besuche uns auf Instagram
Blick über die bewaldeten Hügel des Odenwalds bei Sonnenuntergang

“Der Odenwald ist unsere Heimat.”

Die Region

Der Odenwald – Mittelgebirge zwischen Rhein, Main und Neckar

Der Odenwald erstreckt sich über Hessen, Bayern und Baden-Württemberg und gehört zum UNESCO Global Geopark Bergstraße-Odenwald. Dichte Wälder, sanfte Höhenzüge, mittelalterliche Burgen und Fachwerkstädte wie Michelstadt und Erbach prägen die Landschaft – und machen die Region zu einem der beliebtesten Ausflugsgebiete zwischen Frankfurt, Darmstadt, Heidelberg und Würzburg.

Zu den bekanntesten Zielen zählen das Felsenmeer im Lautertal, die Burg Frankenstein, das Schloss Erbach und der Katzenbuckel, mit 626 Metern der höchste Berg des Odenwalds. Wanderer folgen dem Nibelungensteig quer durch die Region, Familien zieht es zu Erlebnisparks, Tropfsteinhöhlen und Badeseen. Ob Ausflugsziele im Odenwald, aktuelle Veranstaltungen oder Wissenswertes über die Region – hier findest du alles an einem Ort.

Odenwald Regional ist unabhängig, wird lokal betrieben und wächst mit der Region: Wir stellen Städte und Gemeinden im Odenwald vor, pflegen einen aktuellen Veranstaltungskalender und porträtieren Menschen und Unternehmen, die den Odenwald ausmachen.

Der Odenwald in Zahlen

  • 3Bundesländer: Hessen, Bayern & Baden-Württemberg
  • 626 mKatzenbuckel – höchster Berg des Odenwalds
  • UNESCOGlobal Geopark Bergstraße-Odenwald
  • ~130 kmNibelungensteig quer durch den Odenwald
Veranstaltungskalender

Was ist los im Odenwald?

Alle Events anzeigen
DI,08. SEPT.

Mitten im Odenwald – Fotografien von Brigitte Renate Götz

Stadtmuseum Michelstadt

Mitten im Odenwald – Fotografien von Brigitte Renate GötzStadtmuseum Michelstadt
FR,25. SEPT.

Weinherbst Miltenberg

Engelplatz

Weinherbst MiltenbergEngelplatz
FR,25. SEPT.

Langebromischer Kerb

Brombachtal-Langenbrombach

Langebromischer KerbBrombachtal-Langenbrombach

Häufig gestellte Fragen

Alles, was du über den Odenwald wissen musst. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Region.

Der Odenwald ist ein Mittelgebirge in Süddeutschland im Dreiländereck Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Er erstreckt sich von der Bergstraße im Westen bis zum Bauland im Osten und vom Main im Norden bis zum Neckar im Süden. Bekannte Städte sind Michelstadt, Erbach, Bensheim, Mosbach und Heidelberg am südwestlichen Rand.
Der Odenwald bietet über 10.000 km Wanderwege, mehr als 20 Burgen und Schlösser, Naturattraktionen wie das Felsenmeer im Lautertal und die Eberstadter Tropfsteinhöhle sowie malerische Fachwerkstädte. Beliebte Aktivitäten sind Wandern (Nibelungensteig, Neckarsteig), Radfahren, Entspannung in der Odenwald-Therme in Bad König und Erkundung der regionalen Kulinarik.
Zu den Top-Sehenswürdigkeiten zählen das Felsenmeer im Lautertal, Burg Breuberg, das UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Lorsch, das Fachwerk-Rathaus von Michelstadt (1484), Schloss Auerbach, die Vierburgenstadt Neckarsteinach, die Eberstadter Tropfsteinhöhle und das Deutsche Elfenbeinmuseum in Erbach.
Ja, der Odenwald ist hervorragend für Familien. Beliebte Familienziele sind das Felsenmeer zum Klettern, die Obrunnschlucht mit Miniaturmodellen, der Englische Garten Eulbach mit Wisentgehege, die Eberstadter Tropfsteinhöhle und der Wildpark Schwarzach. Viele Wege sind auch für jüngere Kinder geeignet.
Der Odenwald ist gut mit dem Auto über die A5 (Bergstraße), A6 und A3 erreichbar. Mit der Bahn erreicht man die Region über die Bahnhöfe Bensheim, Weinheim, Heidelberg und Eberbach. Die Odenwaldbahn verbindet viele Orte innerhalb der Region. Innerhalb des Odenwalds verkehren Regionalbusse.
👋

Noch Fragen offen?

Deine Frage ist nicht dabei? Schreib uns eine Mail oder nutze das Kontaktformular.